Statuten der Schweizerischen Mykologischen Gesellschaft (SMG)


1. Name, Sitz, Zweck und Tätigkeit der Gesellschaft
2. Beziehungen zur Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG)
3. Beziehungen zum Verband Schweizerischer Vereine für Pilzkunde (VSVP)
4. Organisation
5. Die Hauptversammlung
6. Der Vorstand
7. Die Rechnungsrevisoren
8. Die Kommissionen
9. Die Mitglieder
10. Finanzen
11. Publikationen
12. Schlussbestimmungen

1. Name, Sitz, Zweck und Tätigkeit der Gesellschaft

1.1 Die Schweizerische Mykologische Gesellschaft (hier: SMG) ist ein Verein im Sinne des Art. 60 ff. des ZGB

1.2 Der Sitz der SMG befindet sich am Wohnort des Quästors

1.3 Die SMG hat zum Zweck:
a) Die Mykologie in der Schweiz zu fördern und sich für die Erhaltung der Mykoflora und ihrer Lebensräume einzusetzen
b) Gedanken- und Erfahrungsaustausch sowie freundschaftliche Beziehungen zwischen Mykologen zu pflegen
c) Die Mitglieder der SMG nach aussen zu vertreten

1.4 Diese Zwecke erreicht die SMG durch:
a) Sitzungen, die der Mitteilung und Diskussion mykologischer Arbeiten gewidmet sind
b) Gemeinschaftliche Exkursionen
c) Herausgabe eigener Publikationen
d) Förderung oder Inangriffnahme mykologischer Arbeiten
e) Vertretung der Schweiz an internationalen Kongressen

2. Beziehungen zur Schweizerischen Naturforschenden Gesellschaft (SNG)

(In Vorbereitung)

3. Beziehungen zum Verband Schweizerischer Vereine für Pilzkunde (VSVP)

Unter Wahrung ihrer Selbständigkeit arbeitet die SMG mit dem VSVP zusammen.

4. Organisation

4.1 Die SMG besteht aus ordentlichen und ausserordentlichen Mitgliedern, aus Jungmitgliedern und Ehrenmitgliedern

4.2 Die Organe der SMG sind
a) Die Hauptversammlung
b) Der Vorstand
c) Die Rechnungsrevisoren
d) Die Kommissionen

5. Die Hauptversammlung

5.1 Die Hauptversammlung besteht aus ordentlichen Mitgliedern, Jungmitgliedern und Ehrenmitgliedern. In der Regel gilt das absolute Mehr der anwesenden Mitglieder.


5.2 Die ordentliche Hauptversammlung ist jährlich abzuhalten. Sie ist eine geschäftliche Sitzung mit folgender Tagesordnung:
a) Protokoll
b) Vorlage des Jahresberichtes des Präsidenten
c) Vorlage der auf den 31. Dezember des vorangegangenen Jahres abgeschlossenen
Jahresrechnung und die Mitteilungen über den Kassabestand
d) Bericht der Rechnungsrevisoren
e) Budget und Festlegung der Jahresbeiträge
f) Berichte der Kommissionen
g) Wahlen
h) Anträge und Verschiedenes

5.3 Nötigenfalls kann eine ausserordentliche Hauptversammlung vom Vorstand oder auf Verlangen von mindestens 20 ordentlichen Mitgliedern der SMG einberufen werden. Die Einladungen sind den Mitgliedern spätestens zwei Wochen vor der Versammlung zuzuschicken.

6. Der Vorstand

6.1 Der Vorstand ist mit der Verwaltung aller geschäftlichen Angelegenheiten der SMG beauftragt. Er studiert alle die SMG betreffenden Fragen und bereitet die Versammlungen vor. Ferner unterbreitet er der Hauptversammlung die Anträge der Kommissionen. Er unterhält Beziehungen zu anderen wissenschaftlichen Gesellschaften und sorgt für die Vertretung der SMG an internationalen Veranstaltungen.

6.2 Der Vorstand besteht aus dem Präsidenten, dem Vizepräsidenten, dem Sekretär, dem Quästor, dem Redaktor sowie gegebenenfalls einem bis zwei Beisitzern. Er versammelt sich auf Einladung des Präsidenten oder auf Verlangen zweier Vorstandsmitglieder.

6.3 Der Präsident leitet sowohl die Versammlungen der SMG, als auch jene des Vorstandes. Er hat dafür zu sorgen, dass Vorträge gehalten sowie Mitteilungen und wissenschaftliche Demonstrationen gemacht werden.

6.4 Der Sekretär führt in den Sitzungen des Vorstandes sowie der SMG das Protokoll. Er führt ein Verzeichnis der Mitglieder und besorgt die Korrespondenz.

6.5 Der Quästor besorgt die Finanzen der SMG. Die Jahresrechnung ist auf Ende Dezember abzuschliessen und dem Vorstand zu Genehmigung vorzulegen. Alsdann geht die Jahresrechnung an die beiden Rechnungsrevisoren.

6.6 Der Redaktor besorgt die Drucklegung der von der SMG beschlossenen Veröffentlichungen. Er wird dabei von der Redaktionskommission unterstützt.

6.7 Der Vorstand wird von der ordentlichen Hauptversammlung für drei Jahre gewählt. Die Wahl geschieht offen und durch das absolute Mehr der anwesenden Mitglieder, es sei denn, es werde geheime Wahl verlangt. Der Amtsantritt erfolgt unmittelbar nach der ordentlichen Hauptversammlung.

6.8 Die Vorstandsmitglieder können beliebig oft wiedergewählt werden. Im Laufe einer Amtsperiode entstandene Lücken werden an der folgenden Hauptversammlung ergänzt.

6.9 Die finanziellen Kompetenzen des Vorstandes werden durch die ordentliche Hauptversammlung festgelegt.

7. Die Rechnungsrevisoren

Die Hauptversammlung wählt für je drei Jahre zwei Rechnungsrevisoren und einen Stellvertreter.

8. Die Kommissionen

8.1 Die Mitglieder der Kommissionen werden auf Vorschlag des Vorstandes in der Hauptversammlung der SMG nach dem absoluten Mehr der anwesenden Mitglieder gewählt. Ihre Amtsdauer beträgt drei Jahre. Alle Mitglieder sind wieder wählbar. Im Verlaufe einer Amtsperiode entstandene Lücken werden an der folgenden Hauptversammlung auf Vorschlag der betroffenen Kommission ergänzt. Die Konstituierung der Kommissionen erfolgt durch diese selbst.

8.2 Die Kommissionen leiten die Ausführung bestimmter Aufgaben der SMG. Sie haben ihren Tätigkeitsbericht jeweils am Jahresende dem Vorstand einzureichen.

8-3 Alle von den Kommissionen entworfenen Kommissionsreglemente und Änderungen an bereits bestehenden Reglementen unterliegen der Genehmigung durch die Hauptversammlung der SMG und sind spätestens vier Wochen vor der Hauptversammlung dem Vorstand einzureichen.

9. Die Mitglieder

9.1 Die Aufnahme als ordentliches oder ausserordentliches Mitglied oder als Jungmitglied erfolgt durch den Vorstand

9.2 Institute, Schulen und Bibliotheken können als ausserordentliche Mitglieder der SMG aufgenommen werden

9.3 Bis zum Ende des 25. Lebensjahres kann man als Jungmitglied aufgenommen werden

9.4 Ehrenmitglieder werden auf Antrag des Vorstandes in der Hauptversammlung der SMG bei offener Abstimmung mit Zweidrittelsmehrheit der anwesenden Mitglieder gewählt. Jedes Mitglied der SMG hat das Recht, dem Vorstand diesbezügliche Vorschläge zu unterbreiten.

9.5 Mitglieder, die aus der SMG auszutreten wünschen, haben dies dem Vorstand schriftlich mitzuteilen. Sie haben ihre Jahresbeiträge bis und mit dem Jahre zu entrichten, in dem sie ihren Austritt angezeigt haben.

9.6 Mitglieder, die während zweier aufeinanderfolgenden Jahre ihren Beitrag nicht bezahlt haben, werden als ausgetreten betrachtet.

10. Finanzen

Die Einnahmen der SMG bestehen aus den Jahresbeiträgen, Gaben, Stiftungen und Subventionen. Der Jahresbeitrag der Mitglieder wird jährlich von der Hauptversammlung der SMG festgesetzt. Änderungsvorschläge sollen den Mitgliedern mit der Einladung zur Hauptversammlung mitgeteilt werden. Der Jahresbeitrag wird im Laufe der ersten Monate des Jahres erhoben. Jungmitglieder bezahlen den halben, ausserordentliche Mitglieder den gleichen Jahresbeitrag wie die ordentlichen Mitglieder. Ehrenmitglieder sind von der Zahlung des Jahresbeitrages befreit.

11. Publikationen

Das Abonnement zum Bezug der Zeitschrift der SMG ist im Jahresbeitrag eingeschlossen. Ehrenmitglieder erhalten die Zeitschrift unentgeltlich.

12. Schlussbestimmungen

12.1 Vollständige oder teilweise Revision der Statuten kann nur durch eine ausserordentliche Hauptversammlung der SMG erfolgen. Änderungsvorschläge sind wenigstens vier Wochen vor der Hauptversammlung dem Präsidenten zuhanden des Vorstandes schriftlich einzureichen. Das Traktandum ist auf den Einladungszirkularen rechtzeitig den Mitgliedern der SMG bekanntzugeben. Die Annahme erfolgt durch Zweidrittelmehrheit der anwesenden Mitglieder.

12.2 Die Auflösung der SMG kann nur durch eine eigens dazu einberufene Hauptversammlung beschlossen werden. Zur Annahme der Auflösung sind drei Viertel der Stimmen der anwesenden Mitglieder notwendig.

12.3 Im Falle der Auflösung soll das Vermögen der SMG zur Förderung der schweizerischen Mykologie eingesetzt werden.

12.4 Massgebend ist der französische Text dieser Statuten

12.5 Diese Statuten wurden von der Hauptversammlung des 15. Februar 1986 angenommen

zurück
zurück
zurück